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Darsena
Die Darsena, das „Bootshaus“, wurde um 1885 auf Wunsch von Luigia Vigoni nach Plänen ihres Sohnes Giulio gebaut. Es liegt am südlichen Ortsrand von Menaggio am Ufer des Comer Sees und hat die typische Bauweise der norditalienischen Bootshäuser des fin de siècle unverändert beigehalten, obwohl es im Lauf des 20. Jahrhunderts durch eine großzügige Loggia erweitert worden ist. Die Darsena verfügt über eine Bootsgarage, in der mehrere Boote anlegen können.
Die kürzlich erfolgte Restaurierung des Gebäudes hat die ursprünglichen Verzierungen an den Außenwänden wieder ans Licht gebracht.
So wie damals dient die Darsena auch heute als Gästehaus im Rahmen der Aktivitäten des Deutsch-Italienischen Zentrums.

Ca’ Bianca
Am Waldrand, mit einem überwältigendem Panoramablick auf die beiden Arme des Comer Sees, liegt das „Weiße Haus“, das nach den Plänen von Ignazio Vigoni und dessen Vetter, dem Architekten Giulio Richard in den 1940er Jahren errichtet wurde. Der besondere Reiz seiner Architektur liegt in der Verwendung der typischen baulichen, architektonischen und dekorativen Elemente der Comer See-Region: Der gesamte Bau – von der Form des Daches über die Fassadengestaltung mit Rauhputz bis hin zur Innenausstattung mit offenem Kamin und rustikaler Holztäfelung – ist typisch für die hiesige Gegend. Sogar die altertümlichen Schlösser sind an die regionale Bautradition der altehrwürdigen „Baumeister vom Comer See“ angelehnt.

Scuderia
Die Scuderia, der ehemalige Pferdestall der Villa Mylius Vigoni, wurde von Giuseppe Balzaretti 1860 im Stil des Eklektizismus entworfen. Das Gebäude liegt im westlichen Teil des Parks und verfügt über eine eigene Zufahrt.
Heute befindet sich in der Scuderia ein weiterer Tagungsraum mit Möglichkeit zur Audio-Video-Projektion und Dolmetscheranlage.

Casetta Svizzera

Einer der Bauten, die im Park der Villa Mylius Vigoni eine wichtige Sichtachse bilden, ist das „Schweizer Häuschen“. Auf einer Kuppe im weiteren Gelände der Villa gut sichtbar gelegen führt es den Blick über die gestaltete Parklandschaft in die Höhe und lenkt ihn über bewaldete Berge zu den Gebirgsmassiven in der weiteren Umgebung. Heinrich Mylius ließ das Schweizer Häuschen zwischen 1830 und 1840 erbauen als Tribut an die Alpenästhetik, die sich seit Beginn des 19. Jahrhunderts rasch in ganz Europa ausbreitete.
In Deutschland war es Karl Friedrich Schinkel, der mit seinen Entwürfen für den Erfolg des Schweizerhauses sorgte. In Italien wurde dieser Bautypus, der mit dem Ideal einer gesunden und autarken Lebensweise assoziiert wurde, vor allem im Zuge des beginnenden Risorgimento mit politischer Bedeutung aufgeladen, insofern er symbolisch für ein freies Volk stand und daher zugleich auf die Freiheit verwies.

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