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Park & Wald





Die Villa Mylius Vigoni wird von einem englischen Landschaftspark umgeben. Er erstreckt sich über ein Gelände von ca. fünf Hektar, das einen Höhenunterschied von 100 m aufweist. Geplant und angelegt wurde der Park zwischen 1855 und 1865 durch den Architekten Giuseppe Balzaretti.

Er bietet von den mit Bedacht  auf verschiedenen Ebenen angelegten Aussichtspunkten ein Naturschauspiel von seltenem Reiz, das die Tiefenstaffelungen der Seelandschaft geschickt nutzt.

Der Gang durch den Park lenkt den Blick auf schöne Baumgruppen, entlang der Wege finden sich Marmorstatuen aufgestellt, der Spaziergänger entdeckt Gedenktafeln und kleinere Erinnerungsstätten und erfreut sich am Spiel von Licht und Schatten und den wohlkomponierten Farben der Bepflanzung.


In Erinnerung an Julius Mylius, den jungverstorbenen einzigen Sohn von Heinrich Mylius und Friederike Schnauss, wurde mitten im Park ein neoklassischer Tempietto nach Plänen des Architekten Gaetano Besia errichtet. An der Außenwand des kleinen Tempels ist eine in Stein gemeißelte Inschrift angebracht, an deren Formulierung Alessandro Manzoni mitgewirkt hat. Im Innern befinden sich zwei Reliefs aus erlesenem Marmor: Der Tod des Julius Mylius von Pompeo Marchesi und die Nemesis von Bertel Thorvaldsen.

Der Besitz erstreckt sich über eine Fläche von ungefähr 40 Hektar und umfasst neben dem Park auch Wald, Weideland sowie mehr als zwanzig landwirtschaftliche Nutzgebäude, teils aus Holz, teils aus Stein, darunter Bauernkaten, Stallungen, kleine Gebäude für den Vogelfang und Heuschober. Der Wald, der sich jenseits des Parks erstreckt, wurde in früherer Zeit von Ignazio Vigoni forstlich bewirtschaftet und bietet sich heutzutage an als Ressource für erneuerbare Energie.

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